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Salzgitter

Integration fördern und Konfliktpotentiale bearbeiten

Konfliktdreieck
© forumZFD/Hagen Berndt

In der kreisfreien Stadt Salzgitter in Niedersachsen haben rund 30,6 Prozent der Bewohner/innen einen Migrationshintergrund. Circa 84 Prozent davon sind Nicht-EU-Bürger/innen; hiervon bilden Personen aus der Türkei mit 72 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Personen aus Serbien und Montenegro mit sieben Prozent. Der Ausländeranteil liegt mit 10,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (Stand: 2014). Seit vielen Jahren bemüht sich die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei und zahlreichen Initiativen aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden das Zusammenleben für alle Seiten gewinnbringend zu gestalten. Allerdings gibt es Gruppen von Migrantinnen und Migranten, die bisher von den Integrationsbemühungen nicht ausreichend erreicht werden, was sich in Form von wiederkehrenden Konflikten bis hin zu vereinzelten Gewalttaten zeigt.

Weiterentwicklung des Integrationskonzepts und Bearbeitung von Konfliktpotentialen

Seit 2015 unterstützt das forumZFD die Stadt bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Evaluation des städtischen Integrationskonzepts sowie der Bearbeitung von Konfliktpotentialen angesichts neuer Herausforderungen von Zuwanderung, vor allem im präventiven Bereich. Mit dem Ziel, die Integration und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in die Stadtgesellschaft in Salzgitter zu intensivieren.

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