Ab 2021 plant die EU zusätzliche Milliardenausgaben für gemeinsame Rüstungsprojekte und Militäreinsätze sowie für den Ausbau der Grenzsicherung. Gleichzeitig sollen die Mittel für gewaltfreie Konfliktbearbeitung reduziert werden. Diesen Entwicklungen möchten wir entschieden entgegentreten. Deshalb haben wir zu Beginn des Jahres den Aufruf „Rettet das Friedensprojekt Europa“ gestartet. Denn wir wollen keine EU als Militärmacht, sondern eine EU, die sich bedingungslos für Frieden und Menschenrechte einsetzt.

Zahlreiche Menschen haben unseren Aufruf bereits mit ihrer Unterschrift, einer Spende oder sogar beidem unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar, denn nur durch diese Unterstützung können wir unseren Forderungen Gehör verschaffen.

Dank der vielen Spenden waren wir beispielsweise in der Lage Ende Juni eine großformatige Anzeige in der Wochenzeitung DIE ZEIT zu schalten. Darin fordern wir noch einmal mit Nachdruck, das neugewählte Europaparlament auf, sich gegen die militärische Aufrüstung der EU und für eine Politik des Friedens zu engagieren. Mitgezeichnet haben diesen Aufruf mehr als 100 Organisationen. Ein starkes Zeichen für ein starkes Europa!

Anzeige in DIE ZEIT
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Bereits im Mai, kurz vor den Wahlen zum Europaparlament, sind wir mit unserem Aufruf bei der Kölner Großdemonstration für ein geeintes Europa gemeinsam mit 45.000 anderen Menschen auf die Straße gegangen und haben im Vorfeld viele Interessierte mit Informationsmaterial versorgt.

Demonstration Ein Europa für alle
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Im nächsten Schritt werden wir uns persönlich an die neuen Abgeordneten im Europaparlament wenden und sie um die Unterstützung des Friedensprojektes Europa bitten.

Auch Sie können sich weiterhin für ein geeintes und friedliches Europa stark machen. Zum Beispiel mit Ihrer Spende für unsere Kampagne. Vielen Dank!