„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“
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Nachrichten
Bonner Friedenstage
Vom 15. bis 28. September laden wir zu einem breiten Veranstaltungsprogramm in Bonn ein. Anlass ist der internationale Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September. Zehn Veranstaltungen zu bieten Ihnen zahlreiche Einblicke in die Vielfalt der Friedensarbeit.weltweit.
Forum Ziviler Friedensdienst e. V. fördert Transparenz in der Zivilgesellschaft
Verein wird Mitglied in der bundesweiten Initiative Transparente Zivilgesellschaft
7000 Schrittmacher für den Frieden
So viele Schülerinnen und Schüler starten vor den Sommerferien bei Friedensläufen in Bremen, Berlin und Aachen! Sie alle sammeln Spenden für die Projektarbeit des Zivilen Friedensdienstes! Weitere Friedensläufe finden in diesem Jahr in Nürnberg und Bremen statt.
Zeitung 2/2010
Die neue Ausgabe der Zeitung "Frieden braucht Fachleute" können Sie jetzt auch online lesen und kommentieren. Eine Übersicht über die Artikel der Zeitung finden Sie hier.
UNICEF und forumZFD kooperieren in Mazedonien
Erstmals arbeitet das Forum Ziviler Friedensdienst in Mazedonien mit einer Organisation der Vereinten Nationen zusammen, dem Kinderhilfswerk UNICEF. Im Rahmen der Kooperation wird das forumZFD seine Arbeit zur Verbesserung der interethnischen Beziehungen an Schulen auf die Städte Struga und Kicevo ausweiten.
Israel & Palästina: Rolle und Funktion der Religion
Israel ist kein ausschließlich jüdisch-israelischer Staat. Hier leben die unterschiedlichsten religiösen und ethnischen Minderheiten, die meist nur wenig Kontakt zueinander haben. Haben sie doch Kontakt, so schwingen hier häufig Diskriminierung und/oder Ausgrenzung mit, wodurch die bestehnden Konflikte genährt werden. Zudem kann man beobachten, dass die soziale Situation, Karrierechancen und damit einher auch finanzielle Möglichkeiten, sowie politische Ansichten und Einflussmöglichkeiten sehr unterschiedlich sind und sich häufig an der Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppierung orientieren.
Ziel des Projekts ist es, Vertreter der verschiedenen Minderheitengruppen in Israel in einen Austausch über ihre Situation mit einzubeziehen und ihnen gemeinsam Möglichkeiten einer stärkeren politischen Teilhabe aufzuzeigen. Angesprochen werden Vertreter der arabischen Israelis, moslemischen und christlichen Glaubens, der Mizrahim (Juden der arabischen Welt sowie anderer muslimischer Länder), der Armenier und weiterer christlicher Minderheiten. Zur Zusammenarbeit werden Beduinen aus dem Negev und Galiläa, Drusen und Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion eingeladen. Jede der religiösen und ethnischen Gruppierungen
hat eigene, spezifische Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Dies bietet Konfliktpotenziale, aber auch Verständigungsmöglichkeiten zwischen ihnen. Letztere zu entdecken und zu vertiefen ist Anliegen des Projekts.
Wenn auf diese Weise Koalitionen zwischen diesen sozialen Gruppen entstehen, hätten diese einen leichteren Zugang zu demokratischen Strukturen und deren Entscheidungsträgern. „Das Bild und das Vertrauen in eine aktive Mitgestaltung aus der Mitte der Gesellschaft heraus, soll sich in der Gesellschaft ändern“, sagt Fachkraft Suzanna Lauterbach, „und schließlich auch zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation führen.“




