„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“
Information
Bitte beachten Sie, dass unsere Geschäftsstelle aufgrund des Umzugs in der Zeit vom 31. Januar bis 5. Februar nicht erreichbar ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls wir auch in der darauffolgenden Woche noch nicht so schnell wie üblich auf Anfragen reagieren können.
Die Geschäftsstelle des forumZFD zieht um!
ab 01. Februar 2012:
Am Kölner Brett 8,
50825 Köln-Ehrenfeld
Telefon (ab 6. Februar)
Zentrale: 0221 91 27 32 - 0
Abteilung Verwaltung:
0221-91 27 32 - 20
Abteilung Kommunikation:
0221 91 27 32 – 30
Abteilung Projekte & Pogramme:
0221 91 27 32 - 50
Akademie für Konflikttransformation:
0221 91 27 32 - 70
Fax:
0221 91 27 32 - 99
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Material zu diesem Projekt
Kampagne
Israel & Palästina: Rolle und Funktion der Religion
Israel ist kein ausschließlich jüdisch-israelischer Staat. Hier leben die unterschiedlichsten religiösen und ethnischen Minderheiten, die meist nur wenig Kontakt zueinander haben. Haben sie doch Kontakt, so schwingen hier häufig Diskriminierung und/oder Ausgrenzung mit, wodurch die bestehenden Konflikte genährt werden. Zudem kann man beobachten, dass die soziale Situation, Karrierechancen und damit einher auch finanzielle Möglichkeiten, sowie politische Ansichten und Einflussmöglichkeiten sehr unterschiedlich sind und sich häufig an der Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppierung orientieren.
Ziel des Projekts ist es, Vertreter der verschiedenen sozialen Gruppen in Israel in einen Austausch über ihre Situation mit einzubeziehen und ihnen gemeinsam Möglichkeiten einer stärkeren politischen Teilhabe aufzuzeigen. Angesprochen werden Vertreter der arabischen Israelis, moslemischen und christlichen Glaubens, der Mizrahim (Juden, die ursprünglich aus der arabischen Welt sowie anderer muslimischer Länder nach Israel eingewandert sind) und unterschiedlicher christlicher Gruppen. Zur Zusammenarbeit werden Beduinen aus dem Negev und Galiläa, sowie Gastarbeiter und Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion eingeladen. Jede der religiösen und ethnischen Gruppen hat eigene, spezifische Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Dies bietet Konfliktpotenziale, aber auch Verständigungsmöglichkeiten zwischen ihnen. Letztere zu entdecken und zu vertiefen ist Anliegen des Projekts.
Wenn auf diese Weise Koalitionen zwischen den sozialen Gruppierungen entstehen, hätten diese einen leichteren Zugang zu demokratischen Strukturen und deren Entscheidungsträgern. „Das Bild und das Vertrauen in eine aktive Mitgestaltung aus der Mitte der Gesellschaft heraus, sollen sich in der Gesellschaft ändern“, sagt Fachkraft Suzanna Lauterbach, „und schließlich auch zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation führen.“





