„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“

Eva Mattes
Schauspielerin

„Gerne unterstütze ich das
Friedensengagement des
forumZFD, denn die zivile
Konfliktbearbeitung ist die
Herausforderung der Zukunft.“

Jaecki Schwarz
Schauspieler

„Ich bin froh, dass meine
Ersparnisse fürs Alter beim
forumZFD schon heute in
Form eines Darlehens etwas
für den Frieden bewegen.“

Eugénie Wilhelmi
Darlehensgeberin

„Ohne die finanzielle
Hilfe von Menschen für
das forumZFD könnte ich
meine Friedensarbeit hier im
Kosovo gar nicht leisten.“

Nehari Sharri
Friedensfachkraft
Information

Bitte beachten Sie, dass unsere Geschäftsstelle aufgrund des Umzugs in der Zeit vom 31. Januar bis 5. Februar nicht erreichbar ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls wir auch in der darauffolgenden Woche noch nicht so schnell wie üblich auf Anfragen reagieren können.

Die Geschäftsstelle des forumZFD zieht um!
ab 01. Februar 2012:
Am Kölner Brett 8,
50825 Köln-Ehrenfeld

Telefon (ab 6. Februar)

Zentrale: 0221 91 27 32 - 0


Abteilung Verwaltung:
0221-91 27 32 - 20
Abteilung Kommunikation:
0221 91 27 32 – 30
Abteilung Projekte & Pogramme:
0221 91 27 32 - 50
Akademie für Konflikttransformation:
0221 91 27 32 - 70
Fax:
0221 91 27 32 - 99

Ansprechpartner

Bernhard Hillenkamp

Berater Nahost

Abteilung Projekte und Programme
Telefon: 
0228 85 02 96 - 58
E-Mail: 
hillenkampatforumZFD [dot] de




Israel & Palästina: Jung und politisch: Nachwuchs sucht nach Perspektiven

Arbeit an Identitätsfragen sowie der Fremd- und Selbstwahrnehmung mit politischen Jugendorganisationen
Die Situation: 

Ein großer Mangel an Vertrauen zwischen den Verhandlungspartnern auf israelischer und palästinensischer Seite und innenpolitische Schwierigkeiten erschweren die Friedensgespräche.
Die junge Generation bleibt auf beiden Seiten bei politischen Entscheidungsprozessen meist völlig außen vor. Dabei sind beide Gesellschaften sehr jung (Israel: Ein Drittel unter 15 Jahre, Palästina: 50 Prozent unter 15 Jahre). Der gesellschaftspolitische Nachwuchs benötigt daher dringend ein Forum zur Entwicklung neuer Wege.

Was wir tun: 

Der gesellschaftspolitische Nachwuchs von heute – das sind die Verhandlungsführer von morgen. Ziel des Projekts ist es, dass Jugendliche und junge Leute auf beiden Seiten sich kennen und achten lernen. Dass sie auf Augenhöhe diskutieren. Dass sie Misstrauen abbauen. Und dass sie
auch in Zukunft Kontakt halten.
Damit Gemeinsamkeit möglich wird, muss erst getrennt werden: In der ersten Projektphase entwickelte ein Team aus Israelis, Palästinensern und Deutschen Angebote wie Seminare, Workshops und öffentliche Veranstaltungen. Unterstützt wurden sie dabei von Fachkraft Yeliz Tolan sowie Mitarbeitern im Willy Brandt-Zentrum. Bei den Treffen, an denen Israelis und Palästinenser zunächst nicht gemeinsam teilnahmen, ging es unter anderem um kreatives Denken, gewaltfreie Kommunikation und auch den kritischen Zugang zur eigenen Geschichte und zur Geschichte der anderen Seite. „Thinking outside the box“ – Über den Tellerrand hinaus schauen und die neuen Gedanken und Ideen in die politische Arbeit einbringen ist ein wichtiger Aspekt des Projekts.
In einem zweiten Schritt werden nun Begegnungen zwischen israelischen und palästinensischen Vertretern der Organisationen ermöglicht. In Bonn fand zum Beispiel ein einwöchiges Seminar mit Israelis und Palästinensern in Kooperation mit den Jusos statt. Dabei seien auch Tränen geflossen, erzählte einer der Teilnehmer im Interview mit Yeliz Tolan, weil es „einfach sehr anstrengend ist, plötzlich mit einer anderen Wahrheit, nämlich der der anderen Seite konfrontiert zu werden. Man begreift, dass es mehr als die eigene Wahrnehmung gibt.“

Fakten zum Projekt
Standort: 
Jerusalem (Israel, Palästina)
Projektzeitraum: 
2006 - 2011
Träger: 
Förderverein Willy-Brandt-Zentrum und forumZFD
Fachkraft: 
Britta Lenz
Zielgruppen: 
Entscheidungsträger/-innen in politischen Jugendorganisationen
Partnerorganisationen: 
Die politischen Jugendorganisationen Mishmeret Tse`irah Shel Mifleget HaAvodah (isr.), Tse`irei Meretz (isr.), Shabibet Fateh (pal.), u.a.
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ansprechpartner: