„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“
Information
Bitte beachten Sie, dass unsere Geschäftsstelle aufgrund des Umzugs in der Zeit vom 31. Januar bis 5. Februar nicht erreichbar ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls wir auch in der darauffolgenden Woche noch nicht so schnell wie üblich auf Anfragen reagieren können.
Die Geschäftsstelle des forumZFD zieht um!
ab 01. Februar 2012:
Am Kölner Brett 8,
50825 Köln-Ehrenfeld
Telefon (ab 6. Februar)
Zentrale: 0221 91 27 32 - 0
Abteilung Verwaltung:
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Abteilung Kommunikation:
0221 91 27 32 – 30
Abteilung Projekte & Pogramme:
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Ansprechpartner
Material zu diesem Projekt
Kampagne
Israel & Palästina: Bildungsarbeit als Weg zum sozialen Wandel
Ein kurzer Blick von Außen auf Israel und Palästina vermittelt das Gefühl, die jeweiligen Gesellschaften seien in ihren Strukturen festgefahren - sowohl was den Umgang mit der „anderen Seite“ als auch mit den eigenen Landsleuten angeht. Tatsächlich gibt es aber Jugendbewegungen auf allen Seiten, die sich für Veränderungen aus ihrer Gesellschaft heraus für soziale Gerechtigkeit und eine Zukunft, in der Frieden die einzige Option ist einsetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Bildungsarbeit.
Die Friedensfachkräfte Raana Gräsle und Cheb Kammerer unterstützen die Jugendbewegungen
aus Israel und Palästina dabei, ihre unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Hintergründe bei der gemeinsamen nicht-formellen Bildungsarbeit zu bündeln. Ein langer Weg. Erste Erfolge sind erkennbar: Die Jugendbewegungen arbeiten regelmäßig zusammen. Sie bereiten gemeinsam Seminare und Workshops für ihre Multiplikatoren und Mitglieder vor, entwickeln und erproben neue Bildungsmethoden. Während der Diskussionen in den gemeinsamen Seminaren wird über Identität, Werte, die Gesellschaft, Gleichberechtigung, Frieden, den Konflikt und die Rolle der Jugendbewegungen in der Schaffung einer friedlichen Gesellschaft thematisiert. Wichtig in der Kooperation ist, dass sowohl bei den jüdisch-israelischen, palästinensisch-israelischen, gemischt-israelischen und palästinensischen Partnerorganisationen die eigenen Identitäten gewahrt bleiben. Im Zentrum stehen dabei die Zusammenarbeit und ihr Nutzen, um eine Veränderung in der eigenen Gesellschaft zu erreichen.
„Wir müssen die Menschen, die Frieden erreichen wollen und sich in ihrer Gesellschaft dafür
engagieren, unterstützen und stärken“, so die Meinung von Cheb Kammerer und Raana Gräsle.
Deshalb helfen beide auch den einzelnen Jugendbewegungen bei ihrer jeweiligen gesellschaftlichen Arbeit.
Das Willy Brandt-Zentrum steht als Begegnungsstätte zur Verfügung. Die gemeinsamen Seminare finden im Büro des Willy Brandt-Zentrums in Beit Jalla statt.
„Frieden braucht einen langen Atem und eine Gesellschaft, die für ihn bereit ist,“ so beide
Fachkräfte weiter. Der Bildungsdialog, der die Grundlage für die Schaffung eines Friedens in den Gesellschaften bildet, muss also erhalten und ausgebaut werden.





