Aktuelles

Online-Dossier erschienen: Ziviler Friedensdienst und Flucht.

29.06.16. Flucht. Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern. Unter diesem Titel ist heute ein neues Online-Dossier über die Arbeit des Zivilen Friedensdienstes zu Flucht erschienen.

1. Darmstädter Friedenslauf

Darmstadt, 27.06.2016. Unter dem Motto „Vielfalt leben! Gemeinsam für den Frieden“ setzten bei der Premiere des Darmstädter Friedenslauf im Bürgerpark Nord etwa 3.500 Schülerinnen und Schüler von insgesamt acht Schulen ein eindrucksvolles Zeichen für eine Willkommenskultur und Solidarität mit Geflüchteten.

"Frieden entwickeln - Waffenexporte verbieten"

Christina Hering und Benedikt Brammer, Friedensfachkräfte des forumZFD im Libanon, berichten bei Werkstatt Zukunft über ihre Arbeit. Im Gespräch mit Jürgen Grässlin und Elke Uldahl-Stößer fordern sie den Stopp von Waffenexporten.

Bremen: Laufen für Vielfalt und Frieden

Zum zehnten Mal starteten am Dienstag Bremer Schülerinnen und Schüler zum Friedenslauf auf dem Marktplatz. „Vielfalt leben! Gemeinsam für den Frieden“ lautete der diesjährige Aufruf zum Lauf, dem mehr als 1400 Schülerinnen und Schüler von neun Schulen folgten.

„Gemeinsam vorwärts schauen“ – Stimmen zum Jubiläum des forumZFD

Fast 200 Gäste feierten gemeinsam mit etwa 70 internationalen Mitarbeitenden das 20-jährige Bestehen des forumZFD. Die Gäste hatten Gelegenheit, in Gesprächsrunden die Entstehungsgeschichte, Arbeit und Menschen aus den weltweiten Projekten des forumZFD kennenzulernen.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
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BIC: BFSWDE33XXX

Ansprechpartner

Richard Klasen

Referent Agenda 2030 und Friedenspolitik

Abteilung Kommunikation
Telefon: 
0221 91 27 32 - 37
E-Mail: 
klasenatforumZFD [dot] de

Agenda 2030: Keine Entwicklung ohne Frieden!

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Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der Frieden

Die Armut und den Hunger auf der Welt bis zum Jahr 2015 halbieren – das war das Hauptziel der im Jahr 2000 beschlossenen „Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen“. Im September 2015 verabschiedete die Weltgemeinschaft den Nachfolger, die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Bei deren Erarbeitung flossen die Erfahrungen mit den alten, oft verfehlten Millenniumszielen ein: Diese verfehlten ihr Ziel der Armutsbekämpfung, weil strukturelle Probleme nicht thematisiert wurden. So wurde der Zusammenhang zwischen Armut und Hunger auf der einen Seite und fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten nicht thematisiert: Dabei ist Entwicklung ohne Frieden nicht möglich! Es ist deshalb gut, dass Friedensziele in die neue Agenda aufgenommen wurden.

Kein einziges der fragilen, von gewaltsamen Konflikten und Kriegen betroffenen Ländern konnte auch nur eines der acht Millenniumsziele erreichen. 2015 hatten vier der fünf großen Hungerkrisen gewaltsame Konflikte als Ursache: Syrien, Irak, der Südsudan und die Zentralafrikanische Republik. Diese Beispiele zeigen: Ohne Frieden gibt es keine Entwicklung, zumindest nicht für breite Teile der Bevölkerung.

Klimawandel und Ressourcenkonflikte mitdenken

Eine verantwortungsvolle internationale Politik muss die Herausforderungen von Entwicklung, Klimawandel und Frieden zusammen denken. Die schon jetzt sichtbaren Folgen des Klimawandels führen uns etwa vor Augen, wie eng diese Bereiche zusammenhängen: Die Internationale Organisation für Migration geht aktuell von bis zu 20 Millionen Klimaflüchtlingen weltweit aus. Bis zum Jahr 2050 soll die Zahl der Klimaflüchtlinge Schätzungen zufolge auf 200 Millionen Menschen ansteigen.

Gleichzeitig führen Ressourcenkonflikte um Kohle oder Palmöl zu gewaltsamen Vertreibungen, Dürre und Klimamigration heizen Konflikten um das knapper werdende Land an und infolge des sogenannten Landraubs werden Menschen für Profitinteressen von dem Flecken Erde vertrieben, der sie zum Teil über Generationen ernährte.

Eine neue Hoffnung

Um die Ziele zu erreichen, müssten die Regierungen armer und reicher Länder entschiedener und konkreter handeln. Dazu gehört neben einer kohärenten, nachhaltigen Politik auch, dass Deutschland endlich seine jahrzehntealte Versprechen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren, wahr macht.

Schockierende 1,5 Milliarden Menschen leben schon heute in Konfliktgebieten. Diesen Menschen brauchen eine starke Stimme. Die neue UN-Agenda könnte diese Stimme sein.

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des

BMZ

sowie aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst.

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