Aktuelles

Ergebnisse der Sondierungsgespräche enttäuschen

Mehr als 500 Menschen sind unserem Aufruf von Dezember gefolgt und haben Martin Schulz vor den Sondierungsgesprächen an die Wahlversprechen der SPD zu Frieden und Abrüstung erinnert. Nun liegen die enttäuschenden Ergebnisse der Sondierungsgespräche vor.

Interkommunale Fachtagung in Berlin

"Lokale Akteure vernetzen - Gemeinsam die Integrationsherausforderung von heute und morgen bewältigen". Zu diesem Thema kamen am 16. und 17. November ehemalige, aktuelle und zukünftige Projektpartner in Berlin zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen.

Zweiter Kölner Nachhaltigkeitstalk am 24.1.2018: Großbaustelle Nachhaltigkeit

Beim zweiten Nachhaltigkeitstalk am 24. Januar möchten wir in der Alten Feuerwache den Bericht „Großbaustelle Nachhaltigkeit“ vorstellen. Mit zwei Herausgebern, Kölner Bundestagsabgeordneten und Ihnen möchten wir über die Erwartungen für die Nachhaltigkeitspolitik des neuen Bundestages und der nächsten Bundesregierung diskutieren.

Die unbekannte Seite von Silke Maier-Witt

Köln, 30.11.2017. Jörg Schleyer und Silke Maier-Witt haben mit ihrer Begegnung menschliche Größe bewiesen. Silke Maier-Witt reiste Anfang des Jahres 2000 als erste Friedensfachkraft des forumZFD in den Kosovo.

Das nachhaltige Entwicklungsziel 16 mess- und kontrollierbar machen

Wie kann die Umsetzung des Friedensziels 16 der globalen Nachhaltigkeitsagenda messbar gemacht und überprüft werden? Diese Frage stellt sich eine Veranstaltung von FriEnt und des forumZFD am 13. Dezember in Berlin.

Philippinen: Frieden auf Sendung – Medien gegen Extremismus und Gewalt

Im Rahmen des Online-Dossiers "Gewalt vorbeugen - das geht" berichtet der ZFD auf seiner Webseite von unserer Arbeit auf der philippinischen Insel Mindanao. Der Fokus liegt auf Kooperationsprojekten des forumZFD mit lokalen Organisationen im Bereich Friedensjournalismus.

Neue Kurse zur Zivilen Friedens- und Konfliktarbeit

Köln, 13.10.2017. Die Akademie für Konflikttransformation im forumZFD hat ihr neues Programm für 2018 veröffentlicht.

Kein Jamaika ohne Peace!

Die Mitgliederversammlung des forumZFD formuliert Erwartungen an die Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung.

Hochaktuell und absolut verdient. forumZFD gratuliert ICAN zum Friedensnobelpreis 2017

"Die Verleihung an die internationale Kampagne für ein Atomwaffenverbot rückt eine hochaktuelle Problematik in den Blickpunkt der Öffentlichkeit." erklärt forumZFD-Vorstand Oliver Knabe.

Abschied von einem streitbaren Politker

Zum Tod von Heiner Geißler erinnert der Gründungsvorsitzende des forumZFD, Heinz Wagner, an einen streitbaren Politiker und frühen Unterstützer des Zivilen Friedensdienstes.

Zivile Konfliktbearbeitung und neue Theorien der Friedensforschung

Prof. DDr. Wolfgang Dietrich, Friedensforscher an der Universität Innsbruck, referiert am 13. September um 19:30 Uhr im Friedensbildungswerk, Köln.

Dokumentation zum Fachgespräch: Eine neue Städte-Agenda, auch für Köln?

Am 10. Mai 2017 fand im Studienhaus der Kölner Volkshochschule ein Fachgespräch über die Umsetzung der New Urban Agenda und der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene statt. Dabei stand das Thema "inklusive und sicher Städte" im Fokus. Eine nun veröffentlichte Dokumentation fasst die Ergebnisse zusammen.

Deutschland bleibt eine Großbaustelle in Sachen Nachhaltigkeit

Elf zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke veröffentlichen Bericht zum Zustand nachhaltiger Entwicklung in Deutschland. Sie fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung und dem neuen Bundestag.

Volles Haus beim ersten Kölner Nachhaltigkeitstalk

Wie wollen die Parteien die globale Nachhaltigkeitsagenda in der nächsten Legislaturperiode umsetzen? Und welche Schwerpunkte wollen die Kölner Bundestagsabgeordneten dabei legen? Diese Fragen standen am Dienstag beim Nachhaltigkeits-Talk in der Alten Feuerwache in Köln im Mittelpunkt.

Bonner Friedenstage 2017

Das forumZFD lädt gemeinsam mit insgesamt 13 Organisationen des Koordinationskreises der Bonner Friedenstage zu vielfältigen Veranstaltungen vom 1. bis 30. September 2017 ein.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE37370205000008240101
BIC: BFSWDE33XXX



Israel & Palästina: Regionalkoordination Nahost

Vernetzung und Koordination der Projekte in Palästina & Israel
Die Situation: 

Die Konfliktlage in der Region ist wesentlich komplexer, als häufig von der europäischen Öffentlichkeit wahrgenommen. Neben der Frage der Staatenbildung und Grenzziehung spielen die zunehmende Spaltung innerhalb und zwischen den Gesellschaften, politische Repräsentanz, Zugang zu Ressourcen und vieles mehr eine wichtige Rolle. Dabei bezieht sich die Problematik nicht nur auf Israel & Palästina, sondern überzieht den gesamten Nahen Osten. Deshalb müssen viele Einzelprojekte zu einem Programm für Israel und Palästina verzahnt werden, um eine stärkere Wirkung entfalten und Synergien schaffen zu können.

Was wir tun: 

Vernetzung und Außenwirkung des forumZFD stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Regionalkoordination. Die Regionalkoordination sorgt für eine Verzahnung der Projekte des Zivilen Friedensdienstes untereinander zu einem Programm und mit anderen Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft.

Dadurch sollen diese wirksamer und sichtbarer werden. Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung von Strategien und neuen Projekten. Lokale Partner aus abgeschlossenen Projekten werden beispielsweise in neue Vorhaben mit eingebunden und bleiben in einem vernetzten System der Friedensdienste. Die Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung sind für das Programm des forumZFD prioritär.

Treffen und Workshops zum Austausch und zur Weiterbildung werden sowohl für Fachkräfte als auch für die Partnerorganisationen organisiert. Zudem gewährleistet die Regionalkoordination auch Teambetreuung und Supervision.

Außerdem ist die Regionalkoordination mit den Kollegen im Regionalbüro für Fragen der Finanzen, Verwaltung und Organisation zuständig. Die Regionalkoordination ist neben den Kollegen in den Projekten an den unterschiedlichen Standorten in der Region eine wichtige Ansprechpartnerin für interessierte Personen und Organisationen, dies sowohl für Interessierte in der Region als auch in Deutschland.

Fakten zum Projekt
Standort: 
Jerusalem (Israel, Palästina)
Projektzeitraum: 
2004 – 2011 bzw. 2010-2013
Träger: 
forumZFD
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Fotos vom Projekt

"Visions" - Interviews aus Israel und Palästina

In dem Buch "Visions - 48 Interviews in Israel and Palestine" werden Menschen aus Israel und Palästina porträtiert. Es zeigt die Vielfalt der Perspektiven und Meinungen in diesem Konflikt.

Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Interviewband.

Die Fotos der Interviewten können an dieser Stelle angesehen werden.

» Fotos vom Projekt starten

Michael, 58, Anwalt, Haifa: "We apologize towards the Palestinian side for the 1948 catastrophe and we try to find a solution of restitutions."  Thaer, 26, Anwalt, Bethlehem: "My dream is justice for all." Ioustinos, 69, Griechisch Orthodoxer Priester, Nablus: "We might hope for something, and God might be thinking that something else is needed." Husney, 62, Direktor d. Samariter Museums, Nablus: "All those who are for the war are so because they want to fill their pockets." Meir, 55, Rabbi, Mea Shearim: "We feel that the United Nations need to correct their great mistake of 1947 and have to find a solution." Dima, 23, Politik-Student, Tiberias: "The people are stubborn. They cannot give up anything." Alexandra, 23, Glas-Künstlerin, Tel Aviv: "I was born into the privileged part of the conflict." Muhammad, 31, Angestelter bei einer Tankstelle, Tulkarem: "Before doing anything you start thinking about the checkpoints, you feel that there is constantly somebody there to stop you." Fadil, 55, Schriftsteller, Daliyet-il-karmel: "My dream is respect. Respect comes before any other thing." Um Ussef, 70, Hausfrau, Gaza: "If we had known that this would happen to us, we would have let them kill us… we would have rather died than live this life." Worood, 19, Fremdsprachen-Studentin, Hebron: "I believe in a peaceful solution of the conflict. You cannot resolve it with violence and killing." Matan, 30, Künstler, Jerusalem: "I think I am staying here because I believe that a positive change can be made." Shula, 51, Managerin einer NGO, Tel Aviv: "There are more things that separate us in Israeli society, than things that bring us together. " Romina, 21, Kellnerin, Ashdod: "It was so unreal when the first bomb hit Ashdod. I could not understand it." Sue, 44, Rabbinerin, Tel Aviv: "First was the feeling and then as I matured the ideas and the words to describe the ideas came." A'tif, 48, Kameramann, ehemals Gaza: "They captured me and tortured me for three days." Amal, 27, Hausfrau, Al hadr: "I want my girls to build a personality." Manar, 23, Leiterin einer Medienorganisation, Jerusalm: "If religion serves to oppress the other religions, it is not good." Reem, 23, Verkaufsangestellte, Ramallah: "We can’t be just victims and try to make the entire world feel sad for us, because they won’t feel sad for us." Motacem, 30, Bäcker, Al Ram/Jenin: "If I could change the situation I would help the working class to repay their debts, to give them an incentive for investment."

Israel & Palästina: Jung und politisch: Nachwuchs sucht nach Perspektiven

Arbeit an Identitätsfragen sowie der Fremd- und Selbstwahrnehmung mit politischen Jugendorganisationen
Die Situation: 

Ein großer Mangel an Vertrauen zwischen den Verhandlungspartnern auf israelischer und palästinensischer Seite und innenpolitische Schwierigkeiten erschweren die Friedensgespräche.
Die junge Generation bleibt auf beiden Seiten bei politischen Entscheidungsprozessen meist völlig außen vor. Dabei sind beide Gesellschaften sehr jung (Israel: Ein Drittel unter 15 Jahre, Palästina: 50 Prozent unter 15 Jahre). Der gesellschaftspolitische Nachwuchs benötigt daher dringend ein Forum zur Entwicklung neuer Wege.

Was wir tun: 

Der gesellschaftspolitische Nachwuchs von heute – das sind die Verhandlungsführer von morgen. Ziel des Projekts ist es, dass Jugendliche und junge Leute auf beiden Seiten sich kennen und achten lernen. Dass sie auf Augenhöhe diskutieren. Dass sie Misstrauen abbauen. Und dass sie
auch in Zukunft Kontakt halten.
Damit Gemeinsamkeit möglich wird, muss erst getrennt werden: In der ersten Projektphase entwickelte ein Team aus Israelis, Palästinensern und Deutschen Angebote wie Seminare, Workshops und öffentliche Veranstaltungen. Unterstützt wurden sie dabei von Fachkraft Yeliz Tolan sowie Mitarbeitern im Willy Brandt-Zentrum. Bei den Treffen, an denen Israelis und Palästinenser zunächst nicht gemeinsam teilnahmen, ging es unter anderem um kreatives Denken, gewaltfreie Kommunikation und auch den kritischen Zugang zur eigenen Geschichte und zur Geschichte der anderen Seite. „Thinking outside the box“ – Über den Tellerrand hinaus schauen und die neuen Gedanken und Ideen in die politische Arbeit einbringen ist ein wichtiger Aspekt des Projekts.
In einem zweiten Schritt werden nun Begegnungen zwischen israelischen und palästinensischen Vertretern der Organisationen ermöglicht. In Bonn fand zum Beispiel ein einwöchiges Seminar mit Israelis und Palästinensern in Kooperation mit den Jusos statt. Dabei seien auch Tränen geflossen, erzählte einer der Teilnehmer im Interview mit Yeliz Tolan, weil es „einfach sehr anstrengend ist, plötzlich mit einer anderen Wahrheit, nämlich der der anderen Seite konfrontiert zu werden. Man begreift, dass es mehr als die eigene Wahrnehmung gibt.“

Fakten zum Projekt
Standort: 
Jerusalem (Israel, Palästina)
Projektzeitraum: 
2006 - 2011
Träger: 
Förderverein Willy-Brandt-Zentrum und forumZFD
Fachkraft: 
Britta Lenz
Zielgruppen: 
Entscheidungsträger/-innen in politischen Jugendorganisationen
Partnerorganisationen: 
Die politischen Jugendorganisationen Mishmeret Tse`irah Shel Mifleget HaAvodah (isr.), Tse`irei Meretz (isr.), Shabibet Fateh (pal.), u.a.
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Israel & Palästina: Gewaltfrei gegen die Gewalt

-
Die Situation: 

Palästinensische Kinder und Jugendliche in Ost-Jerusalem wachsen häufig in einem Umfeld voller Gewalt auf. Da ist zum einen die israelische Besatzung: Soldaten, Siedler. Zum anderen wird in der eigenen Gesellschaft zumeist mit Unverständnis auf gewaltlose Alternativen zum Widerstand, zur häuslichen Gewalt und zum Umgang mit der eigenen Wut reagiert. Auf der israelischen Seite gilt Gewalt oft als legitimes Mittel zur Verteidigung. Vor diesem Hintergrund verbreiten die lokalen Partnerorganisationen Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung.

Was wir tun: 

Es ist ein mühsamer Weg, zunächst das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen und Gewaltfreiheit von der Art der Kommunikation über die Körpersprache bis hin zum Umgang mit anderen wirklich zu verinnerlichen. Zusammen mit der palästinensischen Partnerorganisation „Madaa“ („Horizont“) im Ost-Jerusalemer Stadtteil Silwan will die Fachkraft diesen Prozess vor allem bei Menschen anregen, die wiederum als Betreuer, Lehrer oder Ausbilder mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Dazu werden Trainings organisiert oder unterstützt, die sich zum Teil auch an die Eltern richten: Von Kunstkursen zur Trauma-Bearbeitung über Musik und Theater als Methode, um Gefühle anders auszudrücken bis hin zu Medientraining für Mädchen und Kommunikationstraining für Mütter. Und: Experten der Gewaltakademie Villigst bilden bei „Madaa“ junge De-Eskalationstrainer aus. Die Fachkraft hilft in diesem Zusammenhang auch bei der Erstellung eines arabischen Handbuchs mit Trainingseinheiten, das anderen Organisationen ebenfalls zur Verfügung gestellt werden soll. Es gibt bisher kaum entsprechende Literatur in Palästina.

Fakten zum Projekt
Standort: 
Jerusalem (Israel, Palästina)
Projektzeitraum: 
2008 - 2011
Träger: 
Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK) und forumZFD
Fachkraft: 
Kerstin Göller
Zielgruppen: 
Friedenspädagogische Fachkräfte und Interessenten an gewaltfreier, ziviler Konfliktbearbeitung in Palästina und Israel, vorwiegend aus den Praxisfeldern Schule, Lehrerausbildung, Arbeit mit jüdischen und arabisch-israelischen sowie palästinensischen Jugendlichen
Partnerorganisationen: 
Madaa - Silwan Community Center
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Israel & Palästina: Dialog zwischen Völkerrecht und Religion

Aufbau und Unterstützung von interreligiösen und zivilgesellschaftlichen Dialogstrukturen mittels Völkerrecht und Religion im palästinensisch-israelischen Konflikt
Die Situation: 

"I don't believe in charity. I believe in solidarity. Charity is vertical, so it's humiliating. It goes from the top to the bottom. Solidarity is horizontal. It respects the other and learns from the other. I have a lot to learn from other people." - Eduardo Galeano

­„Ich glaube nicht an Mitleid. Ich glaube an Solidarität. Mitleid ist vertikal, es ist erniedrigend. Es verläuft von oben nach unten. Solidarität ist horizontal. Sie respektiert den Anderen und lernt vom Anderen. Ich kann viel von anderen Menschen lernen.“ - Eduardo Galeano

Seit mehreren Jahren driften die palästinensischen und israelischen Gesellschaften auseinander. Konflikte zwischen Israelis und Palästinenser/-innen, zwischen Christen/ Christinnen, Muslems/Muslima und Juden/Jüdinnen, zwischen Armen und Reichen, sowie zwischen Säkularen und Religiösen zersplittern die Gesellschaften. Dialog ist politisch unerwünscht, wird sogar verhindert. Das spielt sowohl den radikalen Kräften in die Hände als auch den Eliten, die von den Konflikten profitieren. Wie aber kann man an einer Zukunft bauen, wenn man sein Gegenüber nicht kennt? Wie kann man Lösungen für Probleme entwickeln, wenn man nicht bereit ist, mit dem Gegenüber über die Ursachen, Interessen und Hoffnungen zu sprechen?

Unser Ansatz:
„Man muss über die Themen sprechen, die keiner hören will,“ sagt Abdullah Mahmoud von unserer Partnerorganisation „Shams“ (Sonne) in Ramallah. Gleiches gilt auch für Gruppen, mit denen wir im Projekt zusammenarbeiten: muslimische, jüdische und christliche Gläubige, konkret männliche und weibliche Sharia-Studierende der Universitäten und Colleges der nördlichen Westbank, junge, palästinensische Christinnen und Christen aus Bethlehem – darunter Schulabsolventen und Theologiestudierende - und 30-60jährige jüdische Mitglieder der Talmudschule Iyun in Tel Aviv.
Man muss diese Gruppen reden, muss sie in die Lösungssuche einbinden, statt sie auszugrenzen. Denn: In der Isolation bestätigt jede Gruppe stets nur sich selbst, ihre Rechtsansprüchen sowie ihre (mehr oder weniger bequeme) Opferrolle. Die Auseinandersetzung mit anderen Menschen und Gruppen sowie mit Themen wie Völkerrecht und Menschenrechten eröffnet religiösen Menschen neue Horizonte. Dadurch können bekannte Interpretationen hinterfragt, eigene Werte und Rollen neu interpretiert werden. Ein Ziel ist es, Wissen über das Völkerrecht und seine Rolle im israelisch-palästinensischen Konflikt zu vermitteln. Ein weiteres Ziel ist es, die gewaltmindernden Interpretationen in den drei Religionen bekannt zu machen. Darüber hinaus wird versucht, ‚kritisches Denken‘ bei den Teilnehmenden zu unterstützen, d.h. unter anderem, dass sie dazu angehalten werden, die in ihren jeweiligen Gesellschaften vorherrschenden Narrative und Selbst-Rechtfertigungen zu hinterfragen und Verantwortung für die Art der Konfliktaustragung zu übernehmen.

Was wir tun: 

Mit unseren lokalen Partnerorganisationen ‚Association for Civil Rights in Israel/ACRI‘ in West-Jerusalem, Shams in Ramallah, Wi’am in Bethlehem, der Talmudschule ‚Iyun‘ sowie der Studierendenvereinigung ‚Hillel‘ (beide in Tel Aviv) haben wir gemeinsam Workshopreihen durchgeführt: Zunächst setzten sich in getrennten Gruppen die moslemischen, christlichen und jüdischen Teilnehmenden mit internationalen Normen auseinander. Diese Normen wurden in Beziehung gesetzt zu den in den verschiedenen Religionen herrschenden Gebote und Dogmen. So wird beispielsweise in den Gruppen diskutiert, wie mit Kriegsgefangenen umgegangen wird und wie mit ihnen umgegangen werden sollte – gemäß ihrer Religion sowie gemäß völkerrechtlicher Standards: ein ‚Dialog‘ zwischen diesen beiden Normsystemen wird initiiert. Deutlich wird dabei sehr schnell, dass es in jeder der drei abrahamitischen Religionen eine Vielfalt an Interpretationen der religiösen Texte gibt und dass es in erster Linie eine persönliche Entscheidung ist, welche Interpretationen man für angemessen hält und welche Schlussfolgerungen für das eigene Handeln daraus gezogen werden. Völkerrecht und Menschenrechte stehen keineswegs in einem automatischen Widerspruch, aber eben auch nicht in völliger Übereinstimmung zu religiösen Normen - weder im Christentum, noch im Islam oder im Judentum.

In einem zweiten Schritt haben wir die christliche sowie die muslimische Gruppe (sowie die jeweiligen lokalen Partnerorganisationen) dazu ermutigt, einen Workshop über die Religionsgrenzen hinweg abzuhalten. Dort thematisierten sie einerseits die Wasserproblematik und pflanzten andererseits als Zeichen des Widerstands und der Hoffnung gemeinsam Bäume auf einer vom Abriss gefährdeten Farm. Eine direkte Begegnung zwischen jüdischen und christlichen oder muslimischen Teilnehmenden war entgegen ursprünglichen Plänen in dem kurzen Projektzeitrahmen nicht realisierbar. Die Begegnung zwischen Menschen verfeindeter Kollektive muss sensibel und Schritt für Schritt aufgebaut werden – und sie muss eine Perspektive haben: wie geht es weiter nach der Begegnung?

In einem dritten Schritt unterstützen das Projektteam und die lokalen Partnerorganisationen die Teilnehmenden der Workshops darin, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen, sich über Konfliktlinien hinweg zu vernetzen oder in bestehenden Nichtregierungsorganisationen ehrenamtlich aktiv zu werden. Die Vermittlung von Wissen ist kein Selbstzweck. Je mehr man weiß, desto mehr Mitverantwortung gilt es zu tragen. Wir unterstützen unsere Teilnehmenden dabei, das gesammelte Wissen in Taten umzusetzen. So organisierten wir auf Bitten einer jüdischen Gruppe eine Studientour in die Besetzten Palästinensischen Gebiete, um die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen selber Eindrücke über die Situation zu erhalten und in einen ersten, noch oberflächlichen Dialog mit palästinensischen Kollegen/Kolleginnen aus der Zivilgesellschaft zu treten. Ein anderes Beispiel: Wir produzieren gegenwärtig mit einer Gruppe von Sharia-Studierenden einen Werbespot zum „Völkerrecht“.

Fakten zum Projekt
Standort: 
Beit Jala
Projektzeitraum: 
2007 - 2010
Träger: 
pax christi Rottenburg-Stuttgart und Forum Ziviler Friedensdienst
Fachkraft: 
Hiam Abbu-Dayyeh, Seba Abbu-Dagga (bis Mai 2010), Christina Bermann-Harms, Michael Alexander (bis Mai 2010), und Jochen Stoll
Zielgruppen: 
Multiplikator/-innen und Studierende der drei Religionsgemeinschaften: 20 israelische Juden/Jüdinnen, 30 palästinensische Christ/-innen, 15 palästinensische Muslems/Muslima, sowie eine christlich-muslimische Gruppe von 70 Personen.
Partnerorganisationen: 
Association for Civil Rights in Israel, Jerusalem - http://www.acri.org.il/eng/ ; Beit Midrash Iyun, Tel Aviv; Shams – Center for Democracy and Media, Ramallah - http://www.shams-pal.org/pages/english/aboutus.aspx ; Wi’am, Bethlehem - http://www.alaslah.org/
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Mazedonien

Jugend stärken – Veränderungen auf den Weg bringen – Brücken bauen
Die Situation: 

Mazedonien ist ein Vielvölkerstaat, in dem es zwischen den ethnischen Gemeinschaften immer wieder zu Spannungen und Konflikten kommt. Im Jahr 2011, zehn Jahre nach dem Rahmenabkommen von Ohrid, hat sich der Graben, der die beiden größten ethnischen Gruppen - Mazedonier und Albaner - trennt, weiter vertieft.

Wesentliche Verantwortung dafür trägt das Verhalten politischer Parteien, vorneweg die nationalistische Politik der regierenden mazedonischen Partei “Innere Mazedonische revolutionäre Organisation - Demokratische Partei für Mazedonische Nationale Einheit (VMRO-DPMNE)”. Im Mittelpunkt der Politik steht die Propagierung und die Stärkung einer spezifischen mazedonischen Identität. Mit großem propagandistischem und finanziellem Aufwand werden die vermeintlichen antiken Wurzeln der Mazedonier hervorgehoben, die auf Alexander den Großen zurückgehen sollen.

Die aggressive Zurschaustellung der Attribute einer rein mazedonischen Identität nimmt keine Rücksicht auf die Empfindlichkeiten der anderen Volksgruppen und verschärft darüber hinaus den Konflikt mit benachbarten Staaten, insbesondere mit Griechenland. Die Albanischen Parteien verweigern die Mitarbeit im Parlament oder verhalten sich indifferent. Die “Union Für Integration - “DUI”, Koalitionspartner von VMRO-DPMNE, fordert offiziell lediglich, dass auch albanische Helden auf dem Hauptplatz aufgestellt werden und beklagen die noch immer nicht ausreichende Repräsentanz der Albaner in staatlichen Institutionen.

Die ökonomische Situation der Bevölkerung verschlechtert sich immer mehr. Ein Drittel der Bevölkerung gilt offiziell als arm. Öffentliche Proteste finden nicht statt. In einem Land, in dem der Staat der größte Arbeitgeber ist, ist die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei beinahe überlebenswichtig. Die Partei, die der Familie zumindest ein Einkommen sichert, muss auf jeden Fall an der Macht bleiben. Das wissen auch Schüler und Studenten und verhalten sich entsprechend konform.

Politische Spannungen spiegeln sich regelmäßig auch an Mazedoniens Schulen wieder. Kommt es auf dem Schulhof zu Gewalttätigkeiten, werden sie sofort zum Politikum und als inter-ethnischer Konflikt wahrgenommen. Politische Parteien missbrauchen Schüler für ihre politischen Ziele. Schüler werden in keiner Weise dazu ermutigt, ihre eigene Meinung zu entwickeln und zu vertreten. Gewalt als Mittel zur Problemlösung ist noch immer sehr weit verbreitet.

Was wir tun: 

Ziel des Projekts ist es, nachhaltige Veränderungen im Schulsystem auf den Weg zu bringen und die inter-ethnische Kooperation unter den Jugendlichen zu stärken. Im Jahr 2010 konnten wir erste Erfolge vorweisen. Das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft und das Büro für Entwicklung von Erziehung konnten von forumZFD und unseren Partnerorganisationen von der Wirksamkeit der Methoden gewaltfreier Konfliktbearbeitung in den Schulen überzeugt werden. Schulmediation und gewaltfreie Kommunikation stehen seit 2010 auf der Liste der obligatorischen Projektaktivitäten. In sechs weiterführenden Schulen in Skopje existieren Mediatorenteams, die Schüler und Lehrer in Mediation und gewaltfreier Kommunikation weiterbilden. Inzwischen wurde in Struga ein weiteres Büro von forumZFD eröffnet. Schulmediation soll auch in den Schulen von Struga und Kičevo zu einer festen Einrichtung werden.

Als Partnerorganisation von UNICEF arbeiten wir ausserdem mit an der Verbesserung der interethnischen Kooperation und Kommunikation in den Gemeinden Struga und Kičevo. Es ist forumZFD gelungen die Bürgermeister beider Gemeinden von der Notwendigkeit eines Jugendzentrums zu überzeugen. Beide stellten für fünf Jahre Räumlichkeiten zur Verfügung und übernehmen die laufenden Kosten. Das Interesse der Jugendlichen an den angebotenen Aktivitäten ist groß. In fünf Schulen in Struga und Kičevo, sind ethnisch gemischte Teams aktiv, führen Workshops durch damit sich die Kinder unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit kennenlernen, und leiten Lehrer an, solche Veranstaltungen selbstständig durchzuführen.

Wir unterstützen Gemeinden bei der Durchführung multi-ethnischer Sportveranstaltungen, wie zum Beispiel eines Friedenslaufs. Wir unterstützen die Stadt Tetovo bei ihrem Bemühen, eine Stadt des Friedens zu werden. Und wir schulen junge Menschen darin, Verantwortung zu übernehmen für Gleichaltrige und für eine multi-ethnische Gesellschaft, in der gegenseitiger Respekt vorherrscht.

Fakten zum Projekt
Standort: 
Skopje
Projektzeitraum: 
2007 - 2011
Träger: 
forumZFD
Fachkraft: 
Silke Maier-Witt, Kevin Borchers
Zielgruppen: 
NROs im Bildungsbereich, Lehrer, Bildungsministerium, Jugendgruppen
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Fotos vom Projekt

Friedenslauf in Gazi Baba, Mazedonien, 2009

Israel & Palästina: Rolle und Funktion der Religion

Konfliktpotenziale und Verständigungsmöglichkeiten im Beziehungsgeflecht von Judentum – Zionismus - Staat Israel im Verhältnis zu Christentum und Islam in der Region
Die Situation: 

Israel ist kein ausschließlich jüdisch-israelischer Staat. Hier leben die unterschiedlichsten religiösen und ethnischen Minderheiten, die meist nur wenig Kontakt zueinander haben. Haben sie doch Kontakt, so schwingen hier häufig Diskriminierung und/oder Ausgrenzung mit, wodurch die bestehenden Konflikte genährt werden. Zudem kann man beobachten, dass die soziale Situation, Karrierechancen und damit einher auch finanzielle Möglichkeiten, sowie politische Ansichten und Einflussmöglichkeiten sehr unterschiedlich sind und sich häufig an der Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppierung orientieren.

Was wir tun: 

Ziel des Projekts ist es, Vertreter der verschiedenen sozialen Gruppen in Israel in einen Austausch über ihre Situation mit einzubeziehen und ihnen gemeinsam Möglichkeiten einer stärkeren politischen Teilhabe aufzuzeigen. Angesprochen werden Vertreter der arabischen Israelis, moslemischen und christlichen Glaubens, der Mizrahim (Juden, die ursprünglich aus der arabischen Welt sowie anderer muslimischer Länder nach Israel eingewandert sind) und unterschiedlicher christlicher Gruppen. Zur Zusammenarbeit werden Beduinen aus dem Negev und Galiläa, sowie Gastarbeiter und Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion eingeladen. Jede der religiösen und ethnischen Gruppen hat eigene, spezifische Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Dies bietet Konfliktpotenziale, aber auch Verständigungsmöglichkeiten zwischen ihnen. Letztere zu entdecken und zu vertiefen ist Anliegen des Projekts.
Wenn auf diese Weise Koalitionen zwischen den sozialen Gruppierungen entstehen, hätten diese einen leichteren Zugang zu demokratischen Strukturen und deren Entscheidungsträgern. „Das Bild und das Vertrauen in eine aktive Mitgestaltung aus der Mitte der Gesellschaft heraus, sollen sich in der Gesellschaft ändern“, sagt Fachkraft Suzanna Lauterbach, „und schließlich auch zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation führen.“

Fakten zum Projekt
Standort: 
Tel Aviv
Projektzeitraum: 
2008 - 2011
Träger: 
forumZFD
Fachkraft: 
Suzanna Lauterbach
Zielgruppen: 
NGOos und Vereinigungen der verschiedenen Konfessionen und Ethnien, die in Israel tätig sind
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Kosovo: Zwischen gestern und morgen

Es wird ein Beitrag geleistet zu einer konstruktiven Diskussion des Umgangs mit der Vergangenheit (Dealing with the Past - DwP) in Kosovo, als Grundlage für eine Zukunft, die eine Alternative zur gewaltsamen Vergangenheit bietet.
Die Situation: 

In allen Staaten des ehemaligen Jugoslawien sind sehr unterschiedliche, häufig widersprüchliche „Wahrheiten” über die Kriege zu hören. Versöhnungsprozesse werden durch das hohe Gewaltpotential behindert, das so lange besteht, wie das Leiden der anderen sowie das eigene Unrecht nicht anerkannt werden. Dies gilt auch für den Kosovo. Die Interpretationshoheit bezüglich der gewaltsamen Konflikte in Kosovo bleibt unangetastet; eine systematische Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit in der alle Seiten zu Wort kommen, die Kriegsschuld diskutieren und eine Vision für eine gemeinsame Zukunft entwerfen, hat bisher kaum stattgefunden. Deshalb sind öffentliche Debatten, zumindest über die jüngste Vergangenheit, die Prozesse der Vergangenheitsarbeit in Gang setzen, ein Schlüssel für eine stabilere Zukunft.

Was wir tun: 

Das Projekt wird mit Hilfe von drei parallelen Ansätzen durchgeführt:

1. Unterstützung bestehender DwP Initiativen
Das forumZFD ist Teil einer größeren Koalition für RECOM (regionales Netzwerk von über 750 NGOs, Vereinigungen und Einzelpersonen), die sich für die RECOM Initiative einsetzen: Die Schaffung einer regionalen und unabhängigen Kommission mit dem Mandat, die Fakten über Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen im ehemaligen Jugoslawien einschließlich des Schicksals der Vermissten festzustellen und öffentlich bekannt zu geben.
Ausserdem unterstützt forumZFD in Kosovo Verbände für vermisste Personen in Zusammenarbeit mit dem „International Committee for Missing Persons“ (ICMP). Diese Verbände werden ermutigt, ihre Interessen auszudrücken und sich zusammen mit anderen dafür einzusetzen.
Darüber hinaus berät das forumZFD kürzlich geschaffene Organisationen, die sich speziell der Vergangenheitsarbeit widmen, darunter das “Center for Research, Documentation and Publication“ (CRDP) und „Alter Habitus“.

2. Initiierung fehlender DwP Prozesse
Im Rahmen des „Thinkers' Forum“ hat das forumZFD besonders engagierte Einzelpersonen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen eingeladen, um die „sozialen Wunden“ zu diskutieren, die von der Gewalt in der jüngsten Vergangenheit in den verschiedenen Gesellschaftsbereichen verursacht wurden: Kunst, Architektur, Psychologie, Medien, Geschichte, … Zu diesem Prozess gehören das Schreiben von Beiträgen zu den jeweiligen Bereichen, runde Tische mit Experten und ein gemeinsames Buch zur Analyse und Debatte der „sozialen Wunden“ aus den jeweiligen Perspektiven.

Ein weiterer Prozess wurde vom forumZFD initiiert und wird in Zusammenarbeit mit zwei lokalen Theatergruppen, Artpolis und Geto Teater (albanisch und serbisch) umgesetzt. Mit Hilfe von „Forumtheater“-Aufführungen schärfen sie in verschiedenen Bevölkerungsgruppen das Bewusstsein zum Thema Vergangenheitsarbeit.

3. Information und Vernetzung verschiedener DwP-Initiativen
www.dwp-kosovo.info ist ein Internet-Portal, das von forumZFD geschaffen wurde. Es verbindet konzeptionelle Ansätze und konkrete Projekte und bietet damit einen Überblick über Theorie und Praxis der Vergangenheitsarbeit in Kosovo. Das zweite Produkt dieses Ansatzes ist der Newsletter “Made in KS”, der regelmäßig über Vergangenheitsarbeit in Kosovo informiert. “Made in KS” kann über das Internet-Portal kostenfrei abonniert werden.

Fakten zum Projekt
Standort: 
Prishtina
Projektzeitraum: 
2008 - 2011
Träger: 
forumZFD
Fachkraft: 
Nehari Sharri, Jane Felber
Zielgruppen: 
lokale Initiativen, die sich um eine kritische Vergangenheitsaufarbeitung bemühen
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Fotos vom Projekt

Kosovo

Inhalt abgleichen