„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“

Eva Mattes
Schauspielerin

„Gerne unterstütze ich das
Friedensengagement des
forumZFD, denn die zivile
Konfliktbearbeitung ist die
Herausforderung der Zukunft.“

Jaecki Schwarz
Schauspieler

„Ich bin froh, dass meine
Ersparnisse fürs Alter beim
forumZFD schon heute in
Form eines Darlehens etwas
für den Frieden bewegen.“

Eugénie Wilhelmi
Darlehensgeberin

„Ohne die finanzielle
Hilfe von Menschen für
das forumZFD könnte ich
meine Friedensarbeit hier im
Kosovo gar nicht leisten.“

Nehari Sharri
Friedensfachkraft
Information

Bitte beachten Sie, dass unsere Geschäftsstelle aufgrund des Umzugs in der Zeit vom 31. Januar bis 5. Februar nicht erreichbar ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls wir auch in der darauffolgenden Woche noch nicht so schnell wie üblich auf Anfragen reagieren können.

Die Geschäftsstelle des forumZFD zieht um!
ab 01. Februar 2012:
Am Kölner Brett 8,
50825 Köln-Ehrenfeld

Telefon (ab 6. Februar)

Zentrale: 0221 91 27 32 - 0


Abteilung Verwaltung:
0221-91 27 32 - 20
Abteilung Kommunikation:
0221 91 27 32 – 30
Abteilung Projekte & Pogramme:
0221 91 27 32 - 50
Akademie für Konflikttransformation:
0221 91 27 32 - 70
Fax:
0221 91 27 32 - 99




Hintergrund: Der gewaltsame Konflikt auf Mindanao

Die Ursachen für den sogenannten Bangsamoro-Konflikt in Zentralmin­danao reichen zurück in die Kolonialzeit der Spanier und der US-Ameri­kaner. Die Spanier kolonisierten und christianisierten große Teile der Philippinen bis ins 19. Jahrhundert. Nur die muslimischen Regionen im Süden widerstanden ihnen. Erst die Amerikaner brachen diesen Wider­stand mit massiver Gewalt während ihrer bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts andauernden Kolonialherrschaft. Die amerikanische Kolonialregierung und die spätere philippinische Regierung förderten eine massive Ansiedlung von Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem christlich geprägten Norden der Philippinen auf Mindanao, um sich Zugang zum großen Ressourcenreichtum der Insel zu verschaffen. Der aktuelle Konflikt ist vor allem eine Folge dieser Politik, die vielfach eine gewaltsame Vertreibung der muslimischen und nicht-muslimischen indigenen Bevölkerung Mindanaos von ihrem Land bedeutete.
In den 1970er Jahren kam es zur ersten gewaltsamen Konfrontation zwischen der philippinischen Regierung und der Moro National Libera­tion Front (MNLF), die für Selbstbestimmungsrechte und Autonomie der muslimischen Bevölkerung kämpfte. Im Jahr 1996 unterzeichnete die Regierung ein Friedensabkommen mit der MNLF, das jedoch von einer Splittergruppe, der Moro Islamic Liberation Front (MILF), nicht akzeptiert wurde. Eine erneute Eskalation des gewaltsamen Konfliktes war die Folge. Im August 2008 lag ein Abkommen zwischen der Regierung und der MILF zur Unterzeichnung vor. Das Verfassungsgericht untersagte der Regierung jedoch in letzter Minute die Unterzeichnung des Abkom­mens. Unmittelbar darauf eskalierte der Konflikt erneut, mehrere Hun­derttausend Einwohnerinnen und Einwohner Mindanaos flohen vor den Kämpfen. Der Ausgang der Präsidentschaftswahlen im Mai 2010 gibt nun Anlass zu leiser Hoffnung: Der Wahlgewinner Aquino hatte im Wahlkampf versprochen, sich für die wirtschaftliche Entwicklung Min­danaos einzusetzen. Ob er auch einen neuen Anlauf im Friedensprozess wagt, wird nicht zuletzt vom Druck der Medien und der internationalen Gemeinschaft abhängen.

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