„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“

Eva Mattes
Schauspielerin

„Gerne unterstütze ich das
Friedensengagement des
forumZFD, denn die zivile
Konfliktbearbeitung ist die
Herausforderung der Zukunft.“

Jaecki Schwarz
Schauspieler

„Ich bin froh, dass meine
Ersparnisse fürs Alter beim
forumZFD schon heute in
Form eines Darlehens etwas
für den Frieden bewegen.“

Eugénie Wilhelmi
Darlehensgeberin

„Ohne die finanzielle
Hilfe von Menschen für
das forumZFD könnte ich
meine Friedensarbeit hier im
Kosovo gar nicht leisten.“

Nehari Sharri
Friedensfachkraft
Projekt-Ansprechpartner

Christoph Bongard

Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Bildung
Telefon: 
0228 85 02 96 - 31
E-Mail: 
bongardatforumZFD [dot] de
Nachrichten

Bonner Friedenstage

Vom 15. bis 28. September laden wir zu einem breiten Veranstaltungsprogramm in Bonn ein. Anlass ist der internationale Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September. Zehn Veranstaltungen zu bieten Ihnen zahlreiche Einblicke in die Vielfalt der Friedensarbeit.weltweit.

Forum Ziviler Friedensdienst e. V. fördert Transparenz in der Zivilgesellschaft

Verein wird Mitglied in der bundesweiten Initiative Transparente Zivilgesellschaft

7000 Schrittmacher für den Frieden

So viele Schülerinnen und Schüler starten vor den Sommerferien bei Friedensläufen in Bremen, Berlin und Aachen! Sie alle sammeln Spenden für die Projektarbeit des Zivilen Friedensdienstes! Weitere Friedensläufe finden in diesem Jahr in Nürnberg und Bremen statt.

Zeitung 2/2010

Die neue Ausgabe der Zeitung "Frieden braucht Fachleute" können Sie jetzt auch online lesen und kommentieren. Eine Übersicht über die Artikel der Zeitung finden Sie hier.

UNICEF und forumZFD kooperieren in Mazedonien

Erstmals arbeitet das Forum Ziviler Friedensdienst in Mazedonien mit einer Organisation der Vereinten Nationen zusammen, dem Kinderhilfswerk UNICEF. Im Rahmen der Kooperation wird das forumZFD seine Arbeit zur Verbesserung der interethnischen Beziehungen an Schulen auf die Städte Struga und Kicevo ausweiten.

Lokale FriedensakteurInnen brauchen mehr Unterstützung

Pressemitteilung von OWEN zum Abschluss der internationalen Konferenz „Gender Counts“

Lokale FriedensakteurInnen brauchen mehr Unterstützung

Mit einem eindringlichen Appell an die Bundesregierung, lokale FriedensakteurInnen mehr als bisher zu unterstützen, ging am heutigen Freitag die internationale Konferenz „Gender Counts“ anlässlich des 10. Jahrestages von UN-Resolution 1325 in Berlin-Friedrichshain zu Ende. Rund 120 Frauen und Männer aus Deutschland, Ostafrika, Nahost, dem Balkan, dem Kaukasus und weiteren Ländern hatten drei Tage lang über Umsetzungsmöglichkeiten der völkerrechtlich verbindlichen Resolution des UN-Sicherheitsrates diskutiert, die die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen von Friedensprozessen fordert. Die Konferenz wurde von „OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung“ organisiert. Kooperationspartner waren der Deutsche Frauensicherheitsrat und das Forum Ziviler Friedensdienst, gefördert wurde sie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


„Friedensstrategien müssen geschlechtersensibel und kultursensibel sein“, so OWEN-Teamleiterin Joanna Barelkowska. „Auf der Konferenz haben wir erneut gelernt, dass es keine globalen Patentrezepte gibt. Die Friedensarbeit muss sich immer an den konkreten gesellschaftlichen Kontexten und Handlungsmöglichkeiten der lokalen AkteurInnen orientieren. Dabei ist auch wichtig, traditionelle Konfliktlösungsmechanismen einzubeziehen und neu zu interpretieren.“ Ein Beispiel dafür ist das Männernetzwerk „Padare“ aus Simbabwe. Padare, so erklärte Jonah Gokova, Vorsitzender der Zimbabwe Crisis Coalition, werde in seiner Heimat das abendliche Palaver im Freien genannt, bei dem Männer über die Köpfe der Frauen hinweg Entscheidungen träfen. Er und seine Mitstreiter nutzen diese traditionelle Form, um unter Männern darüber zu reden, wie männliche Gewalt eingedämmt werden kann.

Ute Scheub vom Frauensicherheitsrat nannte die bisherige Umsetzungsbilanz der Resolution „katastrophal“: „Nach einer Studie von UNIFEM aus dem Jahre 2009 waren in insgesamt 22 Friedensprozessen seit 1992 - in Afghanistan, Bosnien, Burundi, Darfur, Kongo, Kosovo, Uganda und anderswo - nur 7,5 Prozent der Verhandler und bloß 2 Prozent der Mediatoren weiblich. In 14 Friedensgesprächen gehörten zu den Unterzeichnern nicht mal 3 Prozent Frauen. Auch in der rund 115.000 Personen umfassenden UN-Peacekeeping-Abteilung sind Frauen weiterhin eher selten. Nur etwa 3 Prozent der UN-Militärs, 8 Prozent der UN-Polizisten und 30 Prozent der Zivilpersonals waren 2009 weiblich. Männliche Blauhelme fallen hingegen immer wieder durch sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen auf. Und trotz der Appelle des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan, nationale Aktionspläne zur Umsetzung von Resolution 1325 aufzulegen, sind bislang nur 17 von 192 UN-Mitgliedsstaaten dieser Aufforderung gefolgt – gerade mal etwa 8 Prozent aller Länder. Deutschland ist nicht dabei – wie beschämend.“

OWEN - Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.


Anklamer Str. 38, 10115 Berlin


Ansprechpartnerin für die Presse: Joanna Barelkowska, Tel. 030-280 85 41

Weitere Informationen unter www.owen-berlin.de, www.frauensicherheitsrat.de und www.forumZFD.de

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