„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“

Eva Mattes
Schauspielerin

„Gerne unterstütze ich das
Friedensengagement des
forumZFD, denn die zivile
Konfliktbearbeitung ist die
Herausforderung der Zukunft.“

Jaecki Schwarz
Schauspieler

„Ich bin froh, dass meine
Ersparnisse fürs Alter beim
forumZFD schon heute in
Form eines Darlehens etwas
für den Frieden bewegen.“

Eugénie Wilhelmi
Darlehensgeberin

„Ich bin Förderer beim
forumZFD, weil nach so vielen
Kriegen endlich der gewaltfreie
Umgang mit Konflikten gelernt
werden muss.“

Hans Bay (+)
Fördermitglied

„Ohne die finanzielle
Hilfe von Menschen für
das forumZFD könnte ich
meine Friedensarbeit hier im
Kosovo gar nicht leisten.“

Nehari Sharri
Friedensfachkraft
Projekt-Ansprechpartner

Christoph Bongard

Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Bildung
Telefon: 
0228 85 02 96 - 31
E-Mail: 
bongardatforumZFD [dot] de
Nachrichten

Presseerklärung: Uneinigkeit in der EU blockiert Zukunft des Kosovo

Bonn/Pristina, 17. Februar 2010. Forum Ziviler Friedensdienst fordert zum zweiten Jahrestag der Unabhängigkeit eine einheitliche EU-Strategie für das Land.

Trotz Protest gegen die Sicherheitskonferenz: Zum Dialog bereit

Das Forum Ziviler Friedensdienst nahm an Austausch mit dem Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz teil.

Trauer um Samuel Mpatlanyane

Das Forum Ziviler Friedensdienst trauert um Samuel Mpatlanyane. Er wurde am 8. Januar in seinem Haus in Nelspruit, Südafrika, ermordet. Samuel Mpatlanyane war von Oktober bis Dezember 2009 Teilnehmer des Qualifizierungskurses zur Friedensfachkraft an der Akademie für Konflikttransformation.

Vergangenheitsaufarbeitung 2.0

forumZFD startet Webportal zum Thema ‚Dealing with the Past’ im Kosovo. Mit der Website unterstützt das forumZFD die Bemühungen vieler lokaler Initiativen um eine Aufarbeitung der Vergangenheit im Kosovo. http://dwp-kosovo.info

Qualifizierungen zur Friedensfachkraft 2010

Die Akademie für Konflikttransformation bietet im Jahr 2010 vier Qualifizierungskurse zur Friedensfachkraft an. Die Kurse bieten eine Qualifikation für einen Einsatz im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes und der Entwicklungszusammenarbeit/ humanitärer Hilfe in Konfliktländern.

Trotz Protest gegen die Sicherheitskonferenz: Zum Dialog bereit

Friedensorganisation forumZFD nahm an Austausch mit dem Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz teil

Bonn/München, 4. Februar 2010. Am kommenden Wochenende treffen sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz erneut Sicherheitspolitiker und Rüstungsexperten aus aller Welt. Der Einsatz militärischer Mittel und die Zukunft militärischer Bündnisse – allen voran der NATO – werden im Zentrum der Diskussion stehen. Wie in den vorangehenden Jahren mobilisieren Friedensgruppen mit Protestveranstaltungen gegen die größte internationale „Wehrkundetagung“ (so der frühere Name). Auch Mitglieder und Mitgliedsorganisationen des Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) beteiligen sich seit Jahren an den Protesten. Im Vorfeld der diesjährigen Konferenz wurde mit dem neuen Leiter der Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, ein erstes Gespräch darüber geführt, wie gewaltfreie Alternativen der Konfliktbearbeitung auf der Konferenz vorgestellt und in die Debatte eingebracht werden können. Noch vor zwei Jahren wurden solche Gespräche von Seiten der früheren Konferenzleitung grundsätzlich abgelehnt.

„Was wir brauchen ist eine internationale Konferenz, die sich mit dem Aufbau gewaltfreier Instrumente zur Herstellung von Frieden und globaler Gerechtigkeit beschäftigt“, fordert Dr. Tilman Evers, Vorsitzender des forumZFD. Evers nahm am 26. Januar auf Einladung der südbayrischen Projektgruppe ‚Münchner Sicherheitskonferenz verändern’ an einem informellen Austausch mit Konferenzleiter Wolfgang Ischinger teil. „Wir unterstützen die Proteste gegen die Durchführung der Sicherheitskonferenz“, so Evers. „Aber gleichzeitig verweigern wir uns nicht dem Gespräch.“

Gemeinsam mit Dr. Ute Finckh, Vorsitzende des Bund für Soziale Verteidigung (BSV) sowie Jürgen Menzel als ehemaliger Friedensfachkraft stellte Evers das Potential der zivilen Konfliktbearbeitung am Beispiel des Zivilen Friedensdienstes dar. Herr Ischinger machte deutlich, dass er den Grundcharakter der Konferenz als globales sicherheitspolitisches Forum nicht ändern könne und wolle, aber an der Erweiterung eines rein militärischen Verständnisses von Sicherheit in Richtung auf Fragen von Wirtschaft und Umwelt arbeite. Als Diplomat wisse er um die Vorteile gewaltfreier Lösungen und den Wert von Dialog. Ischinger war u.a. deutscher Chefunterhändler im Dayton-Abkommen und ist Mitglied der „Global-Cero-Kommission“ zur Abschaffung der Atomwaffen.

Das forumZFD begrüßt zwar die Möglichkeit, dass auch in diesem Jahr ein Beobachter aus Kreisen der Friedensbewegung an der Sicherheitskonferenz teilnehmen kann, ist aber enttäuscht darüber, dass es in diesem Jahr wieder nicht möglich sein wird, auf der Konferenz auch zivile Methoden der Konfliktbearbeitung vorzustellen. Der Verein unterstützt daher die von mehreren Friedensgruppen als alljährliche Gegenveranstaltung organisierte „Internationale Münchner Friedenskonferenz“ vom 31.1. bis 7.2. 2010 mit ihrem Thema „Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg“.

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Das Forum Ziviler Friedensdienst e. V. (forumZFD) ist eine Dachorganisation von 39 Mitgliedsorganisationen und mehr als 130 Einzelmitgliedern. Es setzt sich für die Entwicklung ziviler Methoden der Konfliktbearbeitung und des Zivilen Friedensdienstes ein. Fachkräfte des forumZFD sind in Projekten im westlichen Balkan, in Nahost, auf den Philippinen und in Deutschland tätig. In seiner Akademie für Konflikttransformation bildet das forumZFD Friedensfachkräfte aus, die weltweit in der Gewaltprävention und der Friedensförderung nach gewalttätigen Konflikten eingesetzt werden.

Pressekontakt
Christoph Bongard, Telefon: 0228 85 02 96 31, Mobil: 0151 21 62 659
E-Mail: bongard@forumZFD.de, Weitere Informationen: www.forumZFD.de

Ansprechpartner: