Aktuelles

Abschied von einem streitbaren Politker

Zum Tod von Heiner Geißler erinnert der Gründungsvorsitzende des forumZFD, Heinz Wagner, an einen streitbaren Politiker und frühen Unterstützer des Zivilen Friedensdienstes.

"Disturbing the Peace" - Einladung zu Film und Gesprächsrunde

Der Film "Disturbing the Peace" über und mit der forumZFD-Partnerorganisation Combatants for Peace geht im Oktober 2017 auf Deutschlandtour (Aachen, Darmstadt, Berlin, Braunschweig und Köln). Im Anschluss findet eine offene Gesprächsrunde mit den Filmemachern und Mitgliedern der Combatants for Peace statt.

Zivile Konfliktbearbeitung und neue Theorien der Friedensforschung

Prof. DDr. Wolfgang Dietrich, Friedensforscher an der Universität Innsbruck, referiert am 13. September um 19:30 Uhr im Friedensbildungswerk, Köln.

Dokumentation zum Fachgespräch: Eine neue Städte-Agenda, auch für Köln?

Am 10. Mai 2017 fand im Studienhaus der Kölner Volkshochschule ein Fachgespräch über die Umsetzung der New Urban Agenda und der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene statt. Dabei stand das Thema "inklusive und sicher Städte" im Fokus. Eine nun veröffentlichte Dokumentation fasst die Ergebnisse zusammen.

Deutschland bleibt eine Großbaustelle in Sachen Nachhaltigkeit

Elf zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke veröffentlichen Bericht zum Zustand nachhaltiger Entwicklung in Deutschland. Sie fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung und dem neuen Bundestag.

Volles Haus beim ersten Kölner Nachhaltigkeitstalk

Wie wollen die Parteien die globale Nachhaltigkeitsagenda in der nächsten Legislaturperiode umsetzen? Und welche Schwerpunkte wollen die Kölner Bundestagsabgeordneten dabei legen? Diese Fragen standen am Dienstag beim Nachhaltigkeits-Talk in der Alten Feuerwache in Köln im Mittelpunkt.

Bonner Friedenstage 2017

Das forumZFD lädt gemeinsam mit insgesamt 13 Organisationen des Koordinationskreises der Bonner Friedenstage zu vielfältigen Veranstaltungen vom 1. bis 30. September 2017 ein.

Nachhaltigkeits-Talk mit Kölner BundestagskandidatInnen am 29. August 2017

Zusammen mit dem Bündnis kommunaler Nachhaltigkeit Köln und dem Verein KölnAgenda organisiert das forumZFD eine Podiumsdiskussion zur der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aus Bundesebene und in Köln.

ZFD kritisiert Inhaftierung von Steudtner in der Türkei

Bonn, 18.07.2017. Das Konsortium Ziviler Friedensdienst kritisiert die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei und fordert seine sofortige Freilassung. Der ZFD bittet auch die Bundesregierung, alle verfügbaren Kräfte einzusetzen, um die sofortige Freilassung Steudtners zu erwirken.

Neuss: Friedensläuferinnen und -läufer trotzen dem Regen

200 Kinder und Jugendliche des Marie-Curie-Gymnasiums laufen für Vielfalt und Frieden beim 3. Neusser Friedenslauf

Konferenz in Berlin: "Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie"

Das forumZFD richtet als Teil der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung mit elf anderen zivilgesellschaftlichen Verbänden und Netzwerken die Konferenz "Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie" aus.

forumZFD auf dem 22. Deutschen Präventionstag in Hannover

Die 3.000 Besucherinnen und Besucher von Polizei, Behörden und sozialen Trägern informierten sich auf dem Präventionstag in Hannover auch über das Programm zu Kommunaler Konfliktberatung des forumZFD.

4.500 Kinder und Jugendliche beim 12. Berliner Friedenslauf

Berlin, 21. Juni 2017. Unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben!“ setzten im Herzen der Hauptstadt am Brandenburger Tor knapp 4.500 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 42 Schulen ein eindrucksvolles Zeichen für eine Willkommenskultur und Solidarität mit Geflüchteten.

Gut im Grundsatz – enttäuschend im Handeln

Köln, 14.06.17. Zu den heute vom Kabinett verabschiedeten Leitlinien der Bundesregierung "Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern" erklärt forumZFD-Vorstand Oliver Knabe:

Darmstadt: Laufen für Vielfalt und Frieden

Darmstadt, 07.06.2017. Unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben!“ setzten bei der Neuauflage des Darmstädter Friedenslauf im Bürgerpark Nord etwa 1.500 Schülerinnen und Schüler von insgesamt acht Schulen ein eindrucksvolles Zeichen für eine Willkommenskultur und Solidarität mit Geflüchteten.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

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Ansprechpartner

Thomas Oelerich

Referent für Fundraising und Kommunikation

Abteilung Kommunikation
Telefon: 
0221 91 27 32 - 32
E-Mail: 
oelerichatforumZFD [dot] de



Zusammenleben im Libanon fördern

Wer fliehen muss, kommt irgendwo an: in improvisierten Lagern, in überfüllten Städten, in weit entfernten Ländern. Unter diesen Bedingungen fällt ein Neuanfang schwer, besonders wenn unterschiedlichste Menschen ohne Perspektive auf engstem Raum verharren müssen. Das Zusammenleben zwischen Geflüchteten und Einheimischen verläuft nicht überall reibungslos. Auch diese Konflikte können eskalieren und zu Ablehnung und Gewalt führen. Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Ein Großteil dieser Menschen flieht vor kriegerischen und gewalttätigen Konflikten.

Das Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) hilft dabei, diesen Konflikten gewaltfrei zu begegnen. Unsere Friedensberaterinnen und -berater unterstützen die Menschen in unterschiedlichsten Konfliktsituationen dabei, in Dialog zu treten und Interessen so auszubalancieren, dass der Ausbruch von Gewalt verhindert werden kann. Das gilt auch für das gezielte Fördern des Zusammenlebens zwischen Einheimischen und Geflüchteten – ob im Libanon, in Deutschland, in Israel & Palästina oder in Südostasien.

Im Libanon, dem Land an der Grenze zu Syrien, das bei einer Einwohnerzahl von etwas über vier Millionen Menschen mehr als 1,5 Millionen Geflüchtete aufgenommen hat – jeder vierte aktuelle Einwohner im Libanon ist also eine geflüchtete Person –, ist das forumZFD seit vielen Jahren tätig. Das soziale Klima ist extrem angespannt. Vorurteile, Konflikte und Feindseligkeiten wachsen. Das erlebt auch Imad Hussein. Der 34-Jährige ist 2013 mit Frau und zwei Kindern in denLibanon geflohen, nachdem sein Haus bombardiert wurde:

„In Syrien hatte ich eine Bäckerei. Alles ist verbrannt. Wir konnten nichts mitnehmen. Hier habe ich nichts. Es ist nicht leicht, hier Arbeit zu finden. Ich habe das Gefühl, dass wir hier Eindringlinge sind. Mein Sohn wird in der Schule manchmal beschimpft. Er wurde auch schon verprügelt. Aber wir können nicht zurück nach Syrien.“

Seine Frau Nour Hussein denkt mit Schrecken an die Zeit in Syrien zurück: „Unser Haus wurde bombardiert. Wir können nicht zurück. Wir konnten bei unserer Flucht nichts mitnehmen. Alles, war wir dort hatten, ist verbrannt. Als unsere Wohnung bombardiert wurde, hat sich meine Tochter furchtbar erschrocken. Danach hat sie lange kein Wort mehr gesprochen. Es wurde dann etwas besser. Aber bis jetzt hat sie Sprachstörungen. Und bei lauten Geräuschen zuckt sie zusammen und bekommt Angst. Ich wünsche mir, dass sie behandelt werden kann.“

Nicht immer können unsere Partnerorganisationen und unsere Friedensfachkräfte den Menschen vor Ort helfen. Aber sie leisten einen wichtigen Beitrag, damit das Zusammenleben zwischen der ortsansässigen libanesischen Bevölkerung und den Geflüchteten in gegenseitigem Respekt gelingen kann. Im beiliegenden Faltblatt lesen Sie, wie zum Beispiel ein kleines Recycling-Projekt hilft, das Zusammenleben zu fördern und Hoffnung auf eine bessere Zukunft erfahrbar zu machen.

Unsere Friedensarbeit haben wir in den letzten Jahren im Libanon und anderen Konfliktregionen erheblich ausgebaut. Bitte fördern Sie dieses Engagement ebenso wie unsere Friedensprojekte in anderen Regionen der Welt mit einer Spende. Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihren Beitrag.

Mit Ihrer -> Spende über unser Spendentool <- ermöglichen Sie uns als Konfliktberater/innen vor Ort, Frieden stiftend tätig zu sein. Zugleich fühlen die Menschen, dass Sie von uns in Ihrer Not nicht allein gelassen werden. Danke für Ihre Unterstützung.

 

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