„Das forumZFD setzt
der Gewalt etwas
Visionäres entgegen.
Das unterstütze ich aus
vollem Herzen.“

Eva Mattes
Schauspielerin

„Gerne unterstütze ich das
Friedensengagement des
forumZFD, denn die zivile
Konfliktbearbeitung ist die
Herausforderung der Zukunft.“

Jaecki Schwarz
Schauspieler

„Ich bin froh, dass meine
Ersparnisse fürs Alter beim
forumZFD schon heute in
Form eines Darlehens etwas
für den Frieden bewegen.“

Eugénie Wilhelmi
Darlehensgeberin

„Ohne die finanzielle
Hilfe von Menschen für
das forumZFD könnte ich
meine Friedensarbeit hier im
Kosovo gar nicht leisten.“

Nehari Sharri
Friedensfachkraft
Projekt-Ansprechpartner

Dragoslav Dedović

Referent westlicher Balkan

Abteilung Projekte und Programme
Telefon: 
0228 850296-56
E-Mail: 
dedovicatforumZFD [dot] de
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Nachrichten

Bonner Friedenstage

Vom 15. bis 28. September laden wir zu einem breiten Veranstaltungsprogramm in Bonn ein. Anlass ist der internationale Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September. Zehn Veranstaltungen zu bieten Ihnen zahlreiche Einblicke in die Vielfalt der Friedensarbeit.weltweit.

Forum Ziviler Friedensdienst e. V. fördert Transparenz in der Zivilgesellschaft

Verein wird Mitglied in der bundesweiten Initiative Transparente Zivilgesellschaft

7000 Schrittmacher für den Frieden

So viele Schülerinnen und Schüler starten vor den Sommerferien bei Friedensläufen in Bremen, Berlin und Aachen! Sie alle sammeln Spenden für die Projektarbeit des Zivilen Friedensdienstes! Weitere Friedensläufe finden in diesem Jahr in Nürnberg und Bremen statt.

Zeitung 2/2010

Die neue Ausgabe der Zeitung "Frieden braucht Fachleute" können Sie jetzt auch online lesen und kommentieren. Eine Übersicht über die Artikel der Zeitung finden Sie hier.

UNICEF und forumZFD kooperieren in Mazedonien

Erstmals arbeitet das Forum Ziviler Friedensdienst in Mazedonien mit einer Organisation der Vereinten Nationen zusammen, dem Kinderhilfswerk UNICEF. Im Rahmen der Kooperation wird das forumZFD seine Arbeit zur Verbesserung der interethnischen Beziehungen an Schulen auf die Städte Struga und Kicevo ausweiten.

Bosnien-Herzegowina: Mit Unterschieden leben

Stärkung von Dialog und Kooperationsstrukturen in der Region Derventa/Brod/Doboj
Die Situation: 

Die Region Derventa-Brod im Norden Bosnien-Herzegowinas war vom Bürgerkrieg (1992-95) besonders stark betroffen. Zerstörungen von Infrastruktur und Privatbesitz sowie Verminung weiter Flächen zählen zu den sichtbaren Folgen. Die ethnischen Trennungen in der Region Derventa – Brod verlaufen vor allem zwischen bosnischen Serben und Kroaten, in Doboj eher zwischen Serben und Bosniaken. Die tiefen Gräben in der Gesellschaft werden durch eine ungerechte Verteilung der ökonomischen und sozialen Ressourcen zwischen den „Alteingesessenen“ und den zugezogenen Flüchtlingen verstärkt. Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auf gesamtstaatlicher Ebene findet nicht statt. Die Entwicklung der Zivilgesellschaft hat in den Jahren seit dem Rückgang internationaler Hilfe stark abgenommen.

Was wir tun: 

Das forumZFD stärkt - unterstützt durch den Caritasverband der Erzdiözese Sarajevo - eine Vielzahl von Initiativen auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Insbesondere werden Kontakte zu und zwischen Jugendlichen hergestellt, da die Arbeit mit ihnen als einer der wichtigsten Anknüpfungspunkte für die Friedenskonsolidierung gilt. Um die Kommunikation zwischen den ethnischen Gruppen zu fördern, werden im Projekt „MOST“ („Brücke“) Jugendliche angesprochen und motiviert, sich lokalpolitisch zu engagieren und mit Jugendlichen anderer ethnischer Gruppen zumindest via Internet zu kommunizieren. Während der jährlichen Sommerbegegnung „Friedensschule“ werden Jugendliche unterschiedlicher ethnischer Herkunft aus Bosnien Herzegowina sowie Jugendliche aus Deutschland miteinander in Verbindung gebracht.
Die noch heute durch Ruinen geprägte Landschaft liefert einen weiteren Anknüpfungspunkt für das Projekt. Während die Ruinen abgetragen werden, werden die Geschichten der Menschen, die dort gelebt haben, festgehalten. Im Projekt „Lebensgeschichten“ werden Interviews mit Zeitzeugen geführt und dokumentiert. Auch in den Seminaren mit Vertretern ethnisch unterschiedlicher Veteranengruppen ist moderierte Erinnerungsarbeit wichtig. Mit einer Vielfalt an Ideen werden Brücken geschlagen, um die Menschen wieder zueinander zu führen. Die Waffen schweigen zwar in Bosnien, aber die Konflikte in den Köpfen sind noch lange nicht gelöst.

Fakten zum Projekt
Standort: 
Derventa
Projektzeitraum: 
2006 - 2010
Träger: 
pax christi Aachen und forumZFD
Fachkraft: 
Annett Werner und Michele Parente
Zielgruppen: 
lokale NROs, Bürgergruppen, Jugendliche, sowie Multiplikatoren aus sozialen Institutionen, Religionsgemeinschaften und Veteranengruppen
Finanzierung: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ansprechpartner: