Aktuelles

Sozialer Frieden - eine globale und nationale Verpflichtung

Brauchen wir eine neue „soziale Friedenspolitik“? Dieser Frage geht die Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung vom 31.3.-2.4.2017 an der Akademie Villigst (bei Dortmund) nach. Mit dabei sind Inputgebende des forumZFD.

„Die Welt im Gepäck“ - Bundespräsident würdigte zurückgekehrte Friedensfachkräfte

Am Freitag, 3. März 2017, fand in Berlin zum zweiten Mal nach 2015 ein Ehrentag für zurückgekehrte Entwicklungshelfer und Friedensfachkräfte statt. Rund 200 Rückkehrerinnen und Rückkehrer nahmen an der Veranstaltung unter dem Motto „Die Welt im Gepäck“ in Berlin teil.

Kölner Oberbürgermeisterin Reker besucht forumZFD in Bethlehem

Im Rahmen einer Städtepartnerschaftsreise besuchte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Februar Bethlehem und traf dort Kooperationspartner des forumZFD.

Münchner Sicherheitskonferenz: Von bitteren Pillen und wirksamer Medizin gegen Krieg und Gewalt

"Mehr Geld für Rüstung und Militär? Nicht mir uns!" Oliver Knabe, Vorstandsvorsitzender des forumZFD, berichtet über die Münchner Sicherheitskonferenz 2017. Nur durch Verzicht auf Waffeneinsatz und Aufrüstung kann die internationale Gemeinschaft tatsächlich Verantwortung in Konflikten übernehmen.

ZFD-Broschüre erschienen: Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern

Die Broschüre des ZFD "Flucht. Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern" zeigt, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Frieden fördert.

Nicht mein Volk.

Die Rede des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke bei einer Veranstaltung der Jungen Alternative in Dresden traf nicht nur in Deutschland auf breiten Protest. Ein Kommentar von Maike Dafeld, die für das forumZFD für eine Aufarbeitung der gewaltvollen Vergangenheit im westlichen Balkan arbeitet.

Auf der Suche nach Frieden: neue Nachhaltigkeitsstrategie enttäuscht

Zur von der Bundesregierung verabschiedeten neuen Nachhaltigkeitsstrategie erklärt forumZFD-Vorstandsvorsitzender Oliver Knabe: „Die neue Nachhaltigkeitsstrategie ist friedenspolitisch zu wenig ambitioniert. Das ist enttäuschend, denn die UN-Staaten hatten 2015 auch mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung Frieden explizit als Ziel in die globalen nachhaltigen Entwicklungsziele aufgenommen.“

Seminare für Rückkehrende

Das Förderungswerk der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e. V. hat ihr neues Seminarprogramm 2017 veröffentlicht.

Bundeshaushalt 2017 verabschiedet: Mehr für den Frieden, ein vielfaches für den Krieg

Der Appell des forumZFD war tatsächlich erfolgreich: Die Abgeordneten haben in der letzten Beratungsrunde die Mittel für zivile Friedenspolitik deutlich erhöht! Der Bundestag hat am heutigen Freitag, 25.11.2016, den Haushalt für 2017 verabschiedet - das Missverhältnis zwischen Militärausgaben und Investitionen in zivile Friedenspolitik nimmt weiter zu.

Ziviler Friedensdienst - 17 Jahre für eine Welt ohne Gewalt

Am 22. November wird der Zivile Friedensdienst 17 Jahre alt. Seit Aussendung der ersten Friedensfachkräfte 1999 hat er sich zu einem Erfolgsmodell für Gewaltprävention und Friedensförderung entwickelt. In Zeiten zunehmender Gewaltkonflikte in der Welt muss der ZFD dringend weiter ausgebaut werden.

"Neue Geschichten braucht das Land"

Auf der friedenslogischen Aktionstagung des forumZFD im Oktober 2016 haben sich mehr als 40 Teilnehmende die Frage gestellt "Wie erzählt man vom Frieden?" Mit dabei waren die Referentinnen Maike Gosch und Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach.

"Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist."

Tilman Evers verabschiedet sich aus seiner Arbeit im Vorstand des forumZFD. Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender hat er den Verein mit überdurchschnittlichem Engagement, Herzblut, Expertise, Hartnäckigkeit und Zuversicht maßgeblich mit aufgebaut und geprägt.

Mittel für Zivilen Friedensdienst erhöht

Bei den abschließenden Haushaltsberatungen für den Bundeshaushalt 2017 wurde laut aktuellen Meldungen eine Erhöhung der Mittel für den Zivilen Friedensdienst um drei Millionen Euro beschlossen. Das ist auch ein Erfolg unserer Kampagne "Den Frieden fördern, nicht den Krieg". Weitere Informationen und eine Einschätzung folgen in den nächsten Tagen.

Appell: "Den Frieden fördern, nicht den Krieg!"

Mit einer bundesweiten Anzeige wollen wir in möglichst vielen Medien die Abgeordneten des Bundestages dazu auffordern, dem Haushaltsentwurf 2017 Ende November im Bundestag nur dann zuzustimmen, wenn der vorgelegte Entwurf der Bundesregierung noch substantielle Veränderungen hin zu einem Ausbau ziviler friedenspolitischer Maßnahmen erfährt.

Auf der Konferenz „Alle mitnehmen – soziale Ungleichheit überwinden!“ war auch Gewalt Thema

Zusammen mit VENRO, dem DGB und anderen Verbänden und Organisationen lud das forumZFD am 26. September zur Konferenz „Alle mitnehmen – soziale Ungleichheit überwinden!“. Rund 200 Besucherinnen und Besucher aus der Zivilgesellschaft, aber auch aus der Wissenschaft und der Politik, folgten der Einladung.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE37370205000008240101
BIC: BFSWDE33XXX



20 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.

Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des forumZFD im Juni 2016 jährt sich nun auch die Gründung des Frauennetzwerk für Frieden e. V., Mitglied im forumZFD, zum zwanzigsten Mal. Im Rahmen der Bonner Friedenstage lädt das Netzwerk am 24. September 2016 zu Symposium und anschließender Festveranstaltung ein.

„Die Erfahrungen auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking mit den Schwerpunkten Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden gaben vor 20 Jahren den Anstoß zur Gründung des Frauennetzwerks für Frieden in Bonn", erzählt Heide Schütz, Vorsitzende des Frauennetzwerks.

Anlässliches seines 20-jährigen Jubiläums wirft das Frauennetzwerk für Frieden einen Blick darauf, warum Friedensarbeit von Frauen auch zwei Jahrzehnte nach Peking noch relevant ist – warum man aber heute längst nicht mehr nur auf „die Frauen" schauen sollte, wenn es um Geschlechterrollen im Kontext von Krieg und Frieden geht.

Das Symposium in Kooperation mit der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn widmet sich daher dem Thema „Fokus Gender im Friedensengagement – deutsche und europäische Perspektiven".
Teilnehmende und Referierende setzen gemeinsam eine „Genderbrille" auf: Es wird sichtbar gemacht und diskutiert, an welchen Stellen die Genderperspektive auf den unterschiedlichen Ebenen im Friedensengagement heute und in Zukunft eine Rolle spielt: in der deutschen und europäischen Friedenspolitik, in der Friedens- und Konfliktforschung, der Friedensbewegung und in der praktischen Friedensarbeit.

Programm
Symposium „Fokus Gender im Friedensengagement – deutsche und europäische Perspektiven"

Moderation: Oliver Knabe, Geschäftsführer des forumZFD

13:30 Uhr
Begrüßung durch Mirja Hannele Ahokas, stellv. Leiterin der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn
Begrüßung und Einführung durch Heide Schütz, Vorsitzende des Frauennetzwerks für Frieden

14:00 Uhr
Von der UN-Sicherheitsratsresolution 1325, militarisierter Männlichkeit und Geschlechterrollen in den Institutionen: Die Relevanz einer Geschlechterperspektive...
... in der europäischen Friedenspolitik

Barbara Lochbihler, Mitglied des Europäischen Parlaments
... in der Friedensbewegung
Ralf Buchterkirchen, Bundessprecher Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

15:30 Uhr
Von genderblinden Konfliktanalysen, feministischen Friedensbegriffen und geschlechtersensibler Projektarbeit: Die Relevanz einer Geschlechterperspektive ...
... in der Friedens- und Konfliktforschung

Dr. Simone Wisotzki, Vorstandsmitglied Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
... in der praktischen Friedensarbeit
Katharina Tangri, Rechtsethnologin und Friedensfachkraft

Ab 17:30 Uhr lädt das Frauennetzwerk für Frieden herzlich ein zur Feier seines Jubiläums, mit Projekten, Geschichten und Einsichten aus der Friedensarbeit von Frauen, Musik und viel Gelegenheit zum Austausch beim abendlichen Buffet.
Moderation: Dr. Regine Mehl, Leiterin des Postgraduierten-Programms im Deutschen Institut für Entwicklungspolitik

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie unter www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de

Das Frauennetzwerk für Frieden e. V. wurde 1996 gegründet. Sein Zweck ist die nationale und internationale enge Kooperation von Frauen und Frauenorganisationen, die in der Friedensarbeit tätig oder an ihr interessiert sind. Strategien und Perspektiven für den Frieden spielen für das Engagement der Organisation eine wichtige Rolle. Das Frauennetzwerk für Frieden e. V. ist Mitgliedsorganisation des forumZFD.